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Strategie
14/02/2018

„Wenn die richtigen Leute das Richtige machen…“

Dr. Franz-Otto Witte, Geschäftsführer TEConcept, zum Thema "Mit kompetenten Partnern zur schnellen Lösung"

Hier rückt eine weltweite Vernetzung in den Vordergrund, aus der Lösungen aus mehreren Händen resultieren.

Dr. Franz-Otto Witte, Geschäftsführer TEConcept

TEConcept ist Partner des MICA.networks. Im Zuge seiner Netzwerkzugehörigkeit hat das Tochterunternehmen der MESCO Gruppe einen IO Link-Master in die HARTING MICA Plattform integriert. Der Master stellt die Schnittstelle zwischen IO-Link Sensoren und einem übergeordneten Kommunikationsnetzwerk, z.B. einem Feldbus her. Über die Integration in die MICA Plattform werden IO-Link Sensoren mit Ethernet und darüber mit cloudbasierten Diensten verbunden. Zur Realisierung wurde einerseits die MICA elektromechanisch durch eine von TEConcept entwickelte Platine ergänzt, andererseits implementierte TEConcept die entsprechende Software, um so die Kommunikation zwischen Sensoren und MICA zu gewährleisten. tec.news sprach mit Dr. Franz-Otto Witte, Geschäftsführer der TEConcept GmbH, über Vorteile und Herausforderung eines Partnernetzwerks.

 

Dr. Franz-Otto Witte, Geschäftsführer TEConcept
Dr. Franz-Otto Witte, Geschäftsführer TEConcept

Herr Dr. Witte, wie kam es dazu, dass Sie sich dem Partnernetzwerk "MICA.network" angeschlossen haben?

F.O. Witte:

Wir haben die HARTING MICA als spannende Plattform kennengelernt, in die  wir unsere Expertise auf dem Gebiet des IO Links perfekt einbringen konnten. Für uns war diese partnerschaftlich generierte Lösung eine Art Testballon, die wir mit geringem  Aufwand realisieren konnten. Wir hatten ja unsere Technologie quasi in der Schublade und konnten diese einfach an die MICA adaptieren.

Damit sprechen Sie bereits einen wichtigen Punkt an, der innerhalb eines Partnernetzwerks zum Tragen kommt: Sie haben Ihre Kompetenz mit eingebracht, ohne dabei einen massiven Investitionsaufwand zu leisten. Welche weiteren Vorteile sehen Sie im Partnerschaftsmodell?

F.O. Witte:

Im Gegensatz zu Auftragsarbeiten für große Systemanbieter, rückt hier eine weltweite Vernetzung in den Vordergrund, aus der Lösungen aus mehreren Händen resultieren. Ein hohes Maß an breit aufgestelltem Wissen lässt sich nur gemeinsam zusammentragen, das kann ein Unternehmen allein gar nicht leisten. Und das ist eben hier der Vorteil: Firmen haben in ihren jeweiligen Teilbereichen ein sehr hohes Spezialwissen. Wir beispielsweise sind zwar eine kleine Firma, gehören in unserem Bereich allerdings zur Weltspitze. Mit anderen Spezialisten an einen gemeinsamen Tisch gebracht, können wir komplexe Gesamtlösungen realisieren. Und das schnell und flexibel. Unsere MICA IO Link Lösung konnten wir in drei Monaten umsetzen – von ersten Gesprächen bis hin zu einer fertigen Messe-Demo.

Welche Herausforderungen sehen Sie im Modell des Partnernetzwerks?

F.O. Witte:

Die wichtigste Grundvoraussetzung eines solchen Modells ist, dass alle Partner aus der Zusammenarbeit profitieren und an der Wertschöpfung beteiligt sein müssen. Damit steht und fällt ein Partnernetzwerk. Ebenso finde ich, ist es extrem wichtig, dass der Kunde einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu einem Produkt aus der Hand eines einzelnen Anbieters bekommt. Dieser Mehrwert ist, wie bereits erwähnt, sowohl in der gemeinschaftlichen Expertise aller Beteiligten als auch im Zeitfaktor begründet.

Partnering
HARTING hat mit dem MICA.network ein Netzwerk mit kompetenten Partnern geschaffen.
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