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Strategie
14/02/2018

Industrie 4.0 – von der Vision zur Realität

Wie lassen sich Industrie-4.0-Pilotprojekte in Fahrt bringen? Und wie werden sie danach möglichst effizient im Unternehmen ausgerollt? Gastautor Kay Jeschke klärt auf
Kay Jeschke
Kay Jeschke
SAP Deutschland SE & Co. KG, Presales Industrie 4.0, Manufacturing Industries
Kay Jeschke
Kay Jeschke, SAP Deutschland SE & Co. KG, Presales Industrie 4.0, Manufacturing Industries

Das Thema Industrie 4.0 ist in den meisten Unternehmen angekommen. Schon heute zeichnet sich ab: Die Digitalisierung wird die fertigende Industrie in ähnlicher Weise verändern, wie sich die Musik- und Filmindustrie in den vergangenen Jahren verändert hat. Deshalb planen zwei Drittel aller Unternehmen in den nächsten zwei Jahren, in Industrie- 4.0-Projekte zu investieren. Das zeigt eine Umfrage unter SAP-Kunden. Der Begriff cyber-physikalische Systeme, also die Verbindung der realen mit der virtuellen Welt über Sensoren und Aktoren, hat nichts mehr mit Science Fiction zu tun. Viele kleine Projekte in größeren Unternehmen zeigen: Die erforderliche Technik ist bereits da!
Dennoch stehen immer noch viele Fragen im Raum: 

  • Wie treibt man Industrie-4.0- Innovationen im Unternehmen voran?
  • Wie entsteht aus einem erfolgreichen Piloten ein mehrwertbringender Prozess?
  • Wie lassen sich Industrie-4.0-Projekte industrialisieren?
  • Wie lässt sich ein erfolgreiches Pilotprojekt über einen gesamten Maschinenpark ausrollen?
  • Wie bringt man die Innovationen auf eine gemeinsame technologische Basis

 

Gemeinsam mit HARTING und anderen Partnern hat SAP ein Industrie-4.0- Starterpaket entwickelt, mit dessen Hilfe sich diese Fragen beantworten lassen. Für größtmögliche Praxisnähe liegt der Fokus des Starterpakets auf einem Prozess, der bei vielen Unternehmen weit oben auf der Agenda steht: „Predictive Maintenance – Vorhersagende Wartung“. Das Starterpaket besteht optional aus zwei Varianten.
 

Option 1 ermöglicht die einfache Integration einer Maschine, bei der nur ein Energiemeter an die Hauptstromleitung angeschlossen wird. Durch die intelligente Analyse der Energieaufnahme lässt sich jeder einzelne Energieverbraucher identifizieren, z.B. jede Achse bei einer 5-Achs-Fräsmaschine. Dies ermöglicht eine detaillierte Zustandsanalyse der Maschine.
 

Option 2 erlaubt über Sensoren an der Maschine eine Vibrationsanalyse und damit eine Form von „Gesundheitsvorhersage“. Ab dem Punkt Sensorik ist der Prozess für beide Optionen einheitlich. Die Sensoren sind direkt an eine HARTING IIC MICA angeschlossen, dem weltweit ersten robusten, industrie- und bahntauglichen, IP67-zertifizierten Micro PC mit einem modularen Open Source Entwicklungsstack. In diesem Micro PC findet die Vorverarbeitung und Verdichtung der Daten statt. Die MICA bietet aber noch eine zweite Eigenschaft. Sie kann von Haus aus mit der SAP IoT Platform kommunizieren, womit standardisiert die Daten an die PdMS (Predictive Maintenance and Service) Lösung von SAP fließen. Das Starterpaket enthält zum Festpreis die dreimonatige Nutzung der SAP-Platform inklusive der Integration, um ein Monitoring durchzuführen, Analysen zu erstellen und die ersten Vorhersagen zu absolvieren. Für einen späteren Rollout, steht damit eine robuste Systemarchitektur zur Verfügung, auf deren Grundlage sich beliebige weitere Prozesse mit tiefer SAP-Backend-Integration realisieren lassen. Vorstellbar ist hier zum Beispiel die Integration von Vorhersagen in nachgelagerte Instandhaltungsprozesse

 

Vom Sendor in die Cloud: Ein integriertes Industrie-4.0 Staterpaket
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