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Strategie
13/02/2018

Industrie 4.0 Partnerschaften sind der Schlüssel zum Erfolg

Ein Beitrag von Hans-Joachim Köppen, Technical Leader Internet of Things and Industrie 4.0, IBM
Hans-Joackim Köppen
Hans-Joackim Köppen
Technical Leader Internet of Things and Industrie 4.0, IBM
Hans-Joachim Köppen, Technical Leader Internet of Things and Industrie 4.0, IBM
Hans-Joachim Köppen, Technical Leader Internet of Things and Industrie 4.0, IBM

Industrie 4.0 steht für die Digitalisierung von Produktionsunternehmen.

Sie wird einerseits ermöglicht durch die exponentielle Entwicklung entsprechender Digitalisierungslösungen, andererseits gefordert von den Märkten: Immer mehr Kunden verlangen nach individualisierten Produkten mit smarten Eigenschaften beziehungsweise nach neuen, digital gestützten Dienstleistungen. Industrie 4.0 kann genau das leisten: es macht Unternehmen flexibler und begünstigt Innovation, braucht dafür aber auch Kooperation. Diese Entwicklung erfordert damit den Aufbau entsprechender Ökosysteme, die sich über digitale Plattformen organisieren. Erst sie ermöglichen eine effiziente Arbeitsteilung, die Partizipation von Kunden und Kooperationen mit Partnern über Branchen hinweg. Erst auf dieser Basis können individualisierte Produkte bis hin zur Losgröße 1 zu den Kosten einer Massenfertigung produziert werden.

Daher müssen Unternehmen sich öffnen und bereit sein, neue Partnerschaften zu schließen, ihre Wertschöpfungsketten und ihr Know-how zu teilen, Silos und traditionelle Organisationsstrukturen aufzubrechen. Warum ist das notwendig? Die Umsetzung von Industrie 4.0-Projekten ist komplex, sie erfordert branchenübergreifendes Industrie- und Technologie- Know-how ebenso wie Kreativität, Mut und Entschlossenheit zu neuen Konzepten. Das alles gepaart mit dem Willen zur Veränderung, zu Risiko und Investitionen. Kein Unternehmen kann das heute mehr alleine schaffen. Vertrauensvolle, starke Partnerschaften werden daher zur Überlebensfrage. Das Motto lautet: Wissen, Erfahrungen und Ideen teilen. Das gilt für große Konzerne ebenso wie für mittelständische und kleinere Organisationen.

"Vertrauensvolle, starke Partnerschaften werden zur Überlebensfrage"

Hans-Joachim Köppen, Technical Leader Internet of Things and Industrie 4.0, IBM

Wir, die IBM, stehen bereit in das IoT sowie die entsprechenden Ökosysteme und Partnerschaften zu investieren. Rund drei Milliarden Dollar fließen gegenwärtig in das Thema. Dazu gehört auch unser Anfang des Jahres eröffnetes globales Watson IoT Headquarter in München. Dessen vorrangiges Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern die technischen und wirtschaftlichen Potenziale für das Internet der Dinge (IoT) weiter auszuloten. Das Watson IoT Center ist damit unser Schlüssel beziehungsweise unsere Plattform für Partner, Start-ups, Universitäten und Kunden, um gemeinsam mit unseren Experten innovative Lösungen für Kunden zu entwickeln. Zudem wurde in München auch der offizielle Startschuss für den Aufbau eines weltweiten Innovationsökosystems gegeben. In diesem globalen Ökosystem bringen wir ebenfalls die Forschungs-, Design- und Entwicklungsteams von unseren Partnern und Kunden mit unseren eigenen Ingenieuren, Programmierern und Beratern zusammen in der Absicht, die Transformationspotenziale durch kognitive IoT-Technologien zu erforschen.

Darüber hinaus bieten wir ein breites Produkt- und Cloud-Portfolio, um Industrie 4.0 Projekte auf den Weg zu bringen. Mit beachtlichem Erfolg: Unser Cloud- Geschäft verzeichnet hohe Zuwachsraten und unsere Internet-of-Things-Plattform wurde vom Industrieanalysten IDC erst im Juni 2017 als weltweit führende IoT-Plattform, u.a. im Hinblick auf die Integrationsfähigkeit und Vielfalt der Funktionalitäten, bewertet. Partnerschaft auf Augenhöhe verbindet uns auch mit HARTING. Auch hierbei geht es um die gemeinsame Entwicklung von innovativen Lösungen, um das Teilen von Wissen und das Ausloten neuer Geschäftsideen. Ich bin mir sicher: gemeinsam sind wir stärker! In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten Meilensteine unserer erfolgreichen Zusammenarbeit.

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