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Strategie
08/11/2018

Hart am Wind

Windenergie mit Drehübertragung und kompletter Connectivity Lösung
Frans Oudshoorn
Frans Oudshoorn
Global Product Manager, HARTING Customised Solutions
Windenergie mit Drehübertragung

Windkraftanlagen haben bereits heute große Datenmengen zu übertragen. Tendenz steigend. Sensorik, Steuerungs- und Kommunikationsdaten sowie die Überwachung der Flügel mittels HD-Videoübertragung verlangen nach leistungsfähigen Kabeln. Wäre da nicht noch eine ganz besondere Herausforderung: Neben den statischen, haben „Windräder“ natürlich auch rotierende Bauteile.

Verbindet: Der Drehübertrager

Onshore- (Land) und Offshore-Windparks (Meer) stellen extreme Bedingungen an alle Materialien. Sie sind einem rauen Klima, schwankenden Temperaturen und Salzwassereinwirkung ausgesetzt. Diese Anforderungen lassen sich im Bereich der Verkabelung mit robusten Steckern, sicheren Faserkontakten und speziellen Kabeltüllen gut abdecken. Doch wie schafft man eine Datenübertragung zwischen feststehenden und rotierenden Teilen?

HARTING hat eigens für den Einsatz von Windenergie-Anlagen eine faseroptische, bidirektionale Drehübertragung entwickelt. Mit ihr ist es möglich, die statischen mit den rotierenden Teilen der Windkraftanlage über ein Glasfaserkabel zu verbinden. Beim Windkraftrad bedeutet das eine durchgängige Verbindung vom Turmboden, über die Gondel bis in die rotierenden Flügelspitzen. Dabei werden alle Vorteile der Lichtwellen-Technologie voll ausgenutzt.

Die Verbindung geht noch weiter

Connectivity ist nicht einfach die Verbindung von zwei Enden. Als ein kundenorientiertes Gesamtkonzept bei HARTING meint Connectivity eine komplette Systemlösung – genau auf die Anlage des Kunden zugeschnitten. Im Hintergrund komplex, für den Kunden jedoch einfach in Handhabung und Instandhaltung.

Mit einer fehlerfreien Verkabelung nach höchsten Qualitätsstandards wird die Basis gelegt. Dann kann die störungsfreie Signalübertragung und -weiterverarbeitung mit dem Switch-Portfolio von HARTING erfolgen. Schließlich müssen sensible LWL-Stecker im rauen Einsatzumfeld geschützt werden. Diese verantwortungsvolle Aufgabe wird von robusten HAN® Gehäusen übernommen. Last but not least muss der Switch an die Steuerung angeschlossen werden. Hier bietet HARTING seine bewährte Push-Pull Schnellanschlusstechnik.

Industriekunden profitieren hier durch Leistungen „aus einer Hand“ bei gleichzeitig kundenindividueller Anpassung.

Zukunftsreif:

  • Robuste, salzwasserresistente Edelstahlgehäuse
  • Bidirektionale Ethernet-Datenübertragung
  • Temperaturstabil von -40° C bis + 85° C
  • Robuste ST-Stecker für einen sicheren Kontakt der Faser in / aus dem Drehübertrager
  • Verbesserte Schutzklassen IP56 (bei Bedarf, sonst IP20)
     

Für Zukunftsentscheider Windkraft- / Anlagenbau

  • Connectivity-Konzept für kundenspezifische Verbindungsvielfalt
  • Sichere Datenübertragung im robusten Industrieumfeld
  • Zukunftsweisende Technologie in Robotics, Kranindustrie, Bergbau u.a.

 

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