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Strategie
04/11/2019

Die Power von Normen

Erst Innovation dann Standard
Standards und Normen bei Produktinnovationen

Im Markt für Connectivity-Technologien geht es nicht ohne: Normen definieren Kompatibilität, Sicherheit und Qualität. Alle Marktbeteiligten können sich darauf verlassen, dass genormte technische Komponenten in der beschriebenen Art und Weise genauso funktionieren. Das trägt also auch zur langfristigen Kundenbindung und -zufriedenheit bei. In der Praxis sorgen Normen für einen einfachen und sicheren Umgang mit elektrotechnischen Produkten. Was aber gerne übersehen wird, ist die Power, die von Normen bei der Schaffung von Innovationen ausgeht.

Am Anfang steht die Idee. Sobald die kreative Phase der Produktentwicklung abgeschlossen ist, sollten sich alle Beteiligten um eine Norm bemühen. Der alte Grundsatz: „Wer nicht normt, wird genormt“ ist Motivation genug, die Eckpfeiler lieber selbst zu setzen. Der Innovator will der „Erste“ sein, an dem andere sich mit ihren technologischen Entwicklungen orientieren werden.

Normungsorganisationen wie IEC und DKE helfen

Auch wenn Innovationen im geschützten, unternehmensinternen Raum entstehen, dem berühmten „stillen Kämmerlein“, die relevante Norm wird gleichberechtigt mit allen Beteiligten und idealerweise in Kooperation mit den Experten der International Electrotechnical Commission (IEC) und der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik definiert. Hier erhält sie die Relevanz, die ihr ein Alleinstellungsmerkmal am Markt attestiert. Dabei verhalten sich die Normungsorganisationen inhaltlich neutral und haben die Rolle des „Moderators“ im Norm-Prozesses. Die Ausgestaltung der Norm bleibt den beteiligten interessierten Kreisen vorbehalten.

„Beteiligte müssen sich einig sein, was genau sie als Norm definieren wollen. Dabei braucht es nicht immer Vollkonsens.“

Dr. Andreas Starke, Zentralbereichsleiter Intellectual Property, HARTING Technologiegruppe

Es muss nicht perfekt sein

Unternehmen müssen das Normungsthema als Chance begreifen und nicht als langwierigen, bürokratischen Hindernislauf. Gut vorbereitet, mit fundiertem Input aller Beteiligten lassen sich Norm-Dokumente schnell verabschieden. Das setzt allerdings die Kompromissbereitschaft im Ingenieursteam voraus. Oft braucht es Mut zu einem 80%-Ergebnis, bevor man auf den Vollkonsens wartet, um das perfekte Normdokument zu definieren. Aber auch für solche Fälle, bieten DKE mit der „Anwendungsregel“ und IEC mit der „Publicly Available Specification“ pragmatische Lösungen an.

Zukunftsreif:

  • Normen schaffen neue Märkte
  • Normen schützen Investitionen

 

Für Zukunftsentscheider Industrie:

  • DEK und IEC als Sparings-Partner bei der Norm-Definition
  • Genormte Produkte bereiten den Weg für Folge-Innovationen
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