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Strategie
02/03/2018

Die Lösung entsteht durch Sie!

Die Realisierung von maßgeschneiderten Schnittstellen – ein 5-Stufen-Modell

Bereits in der Vergangenheit haben wir den strategischen Fokus unserer tec.news auf grundlegende Aspekte der Integrated Industry gelegt. So haben wir die technologischen Trends und Enabling Technologien diskutiert. Ebenso sind wir der Bedeutung von Partnerschaften für die Integrated Industry nachgegangen. Jetzt verbinden wir die beiden Themen und stellen dar, welche Möglichkeiten Integrated Industry Technologien bieten, wenn Sie gemeinsam mit uns Ihre Lösung generieren. Wir gehen mit Ihnen den nächsten Schritt der Integrated Industry im Rahmen einer neuen digitalen Lifecycle Journey.

Was bedeutet die digitale Transformation im Hinblick auf die Realisierung von Kundenprojekten? Welche neuen Erwartungshaltungen des Marktes resultieren aus neuen Businessmodellen und deren Veränderungen? Diesen Fragen gehen wir nach und richten dabei den Blick auf die HARTING Technologiegruppe. Stichworte wie „digitale Services und Dienstleistungen“ wollen wir anhand eines 5-Stufen-Modells mit Leben füllen und konkretisieren. Diese fünf Stufen sollen schließlich aufzeigen, welche Angebote HARTING seinen Kunden im Rahmen der Digitalisierung bietet, welchen Nutzen Kunden daraus ziehen können und wie letztendlich die Umsetzung gelingt. Dabei versuchen wir, im Detail den Einfluss der Digitalisierung auf die Lösungskonzepte zu beurteilen.

5-Stufen-Modell

Stufe 1:

Han® Konfigurator – auf dieser ersten Stufe des Modells bietet die HARTING Digital Business Plattform (HDBP) neue Möglichkeiten, Connectivity Lösungen für konkrete Applikationen aufgrund eines Baukastens zu entwerfen. Unter www.HARTING.com werden alle Prozesse und Schnittstellen gebündelt, die die Technologiegruppe im Internet abbildet. Dort ist der Han® Konfigurator ein Kernelement der Erstellung individueller Lösungen. Auf Basis von Funktionsanforderungen wie Strom und Spannung erstellt er automatisch Lösungsvorschläge mit entsprechenden Stücklisten. Bei der Zusammenstellung der einzelnen Bauteile berücksichtigt der Konfigurator funktionale Abhängigkeiten und die individuellen Anforderungen aus der Applikation. Er ist ein digitales Tool, das Stecker-Kompetenz besitzt und anhand des Applikationswissens des Anwenders Lösungen generiert. Die HARTING Digital Business Plattform ist als Einstieg zu sehen, die zukünftig auch zu weiteren Lösungsstufen führt.

Stufe 2:

Modifikation eines Produkts – mit der zweiten Stufe des Modells werden modifizierende Eingriffe an einem bereits entwickelten Produkt vorgenommen. Die Individualisierung findet beispielsweise in Form von Bedruckungs- und Farbänderungen, zusätzlichen Bohrungen für weitere Kabelausgänge oder anhand mechanischer Nachbearbeitungen statt. So kann ein Produkt individualisiert werden, damit es von Funktion und Design perfekt in die Gesamtlösung passt. Einfache Modifikationen werden zukünftig auch in der nächsten Ausbaustufe des Konfigurators möglich sein und das mit einem entsprechend integrierten Produktionsprozess und mit der gewohnten HARTING Qualität. Hier entsteht dann etwas Neues – denn der Baukasten der realen Komponenten wird zu einem Baukasten Ihrer Ideen, aller Möglichkeiten. 

Stufe 3:

HARTING Customised Solutions – die dritte Stufe beschreibt die von der HARTING Technologiegruppe geleistete individuelle Engineering-Lösung für einen Kunden. Während der Konfigurator als Online-Unterstützung in der Definition der Schnittstelle auf Basis eines Baukastens zu verstehen ist, kommt hier zusätzlich das Produkt- und Applikations-Know-how des Geschäftsbereichs zum Tragen, wenn es um die konkrete Implementierung in die Kundenapplikation geht. Damit steht die Kreativität des menschlichen Denkens im Vordergrund. Der Einstieg kann dabei über die HDBP erfolgen.

Stufe 4:

Co-Engineering – der deutliche Unterschied dieser Stufe in Abgrenzung zur individuellen Engineering Lösung liegt in der noch stärkeren Involvierung des Kunden. Während in Stufe 3 das Produkt entsprechend der Kundenanforderungen designt wird, ist der Kunde hier in einem agilen Design- und Entwicklungsprozess involviert und liefert regelmäßigen Input mit dem Ergebnis, dass die Gesamtlösung inklusive des eigenen Designs optimiert wird. Er ist mit Ideengeber und Experte für die Anwendung. Das führt zu einer neuen Rolle: Der Kunde wird zum Mit-Arbeiter. Für diese hoch komplexen Netzwerke ist die Digitalisierung das Mittel zur Beherrschung der Prozesse.

Stufe 5:

MICA.networks – Lösungen, gemeinsam generiert im Partnernetzwerk – hier stellen wir konkret die Partnerschaft mit der TEConcept GmbH vor, aus der die MICA mit implementiertem IO Link-Master hervorgegangen ist. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer von TEConcept, Dr. Franz-Otto Witte, klären wir die Chancen und Herausforderungen einer partnerschaftlichen Kooperation, die auf der Basis des MICA.networks entstanden ist.  In Partnernetzwerken ist die Diskussion immer auf Augenhöhe. Klassische Rollen verschwinden, Dynamik entsteht und scheinbar Unmögliches wird möglich. Auch hier ist die digitale Plattform zwingend, damit alle in einem Boot sitzen.

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